Das Bärenjäger Honiglexikon

Wir wissen ziemlich viel über Honig. Wenn auch Sie mehr über dieses ebenso köstliche wie vielseitige und natürliche Nahrungsmittel erfahren möchten, dann sind Sie hier genau richtig: In unserem kleinen Honiglexikon erfahren Sie das Wichtigste über Honig.

Was ist Honig?

Honig ist ein Lebensmittel, das von Honigbienen und bestimmten Ameisenarten aus dem Nektar von Blüten oder aus Honigtau erzeugt wird. Er besteht aus ca. 200 verschiedenen Inhaltstoffen, deren Zusammensetzung – je nach Honigsorte – sehr unterschiedlich sein kann. Die drei mengenmäßig wichtigsten Inhaltstoffe sind Fruchtzucker, Traubenzucker und Wasser, außerdem beinhaltet Honig u. a. Pollen, Proteine, Vitamine, Enzyme und natürliche Aromastoffe. 

Woher kommt der Name „Honig“?

Das deutsche Wort „Honig“ stammt vom indogermanischen Begriff für die Farbbezeichnung „Goldfarben“. „Honag“ wurde er u. a. im Althochdeutschen genannt, im Englischen leitete sich daraus „honey“, im Niederländischen „honing“ ab. Die Deutschen gehören heute mit einem jährlichen pro-Kopf-Verbrauch von ca. 1,5 kg zu den Weltmeistern im Honigverbrauch. 

Seit wann kennen wir Honig?

Die Menschen versüßen sich bereits seit der Steinzeit das Leben mit Honig. Damals wurde das natürliche – und einzige Süßungsmittel – allerdings noch wild lebenden Bienenvölkern von so genannten „Honigjägern“ abgenommen. Man geht heute davon aus, dass die ersten Hausbienen zur Gewinnung von Honig erst 2.000 Jahre später (also um 7.000 v. Chr.) in Anatolien gehalten wurden. Genau wie damals, ist und bleibt Honig ein Naturprodukt, dass ohne Zusatzstoffe und unverändert vom Imker weiterverarbeitet wird.

Honiggewinnung

Shake it, Honey! Die Kurzform für die Honigernte ist „öffnen“ – „schleudern“ – „filtern“ – „rühren“: Nachdem die Stockbiene ihre Arbeit erledigt hat, beginnt die Honigernte für den Imker. Er öffnet die verdeckelten Waben, dann wird der Honig mit einer Zentrifuge ausgeschleudert und anschließend noch gesiebt, um ihn von Wachs zu filtern. Später wird der Honig luftdicht verschlossen. Nach einiger Zeit bildet sich eine feine Schaumschicht an der Oberfläche die aus Wachs und Pollenresten besteht. Diese Schicht wird erneut entfernt. Ist der Honig vollkommen geklärt, wird er mit einem Rührgerät solange gerührt bis er die gewünschte Konsistenz hat. Man sieht: Honig ist ein echtes Naturprodukt!

Honigsorten

Blatt oder Blüte, das ist hier die Frage! Wie der Name schon sagt, nutzen die Bienen für den Blütenhonig den Blütennektar einer Pflanze (z.B. Rapshonig). Für den dunklen Blatthonig (wie zB Waldhonig oder Tannenhonig) wird Honigtau von den Blättern oder Nadeln der Bäume gesammelt. Im Gegensatz zu Blütenhonig enthält Blatthonig mehr Fruchtzucker und bleibt meist lange flüssig.

Im Süden Deutschlands wird übrigens lieber zum kräftigen Blatthonig gegriffen, während der Norden eher Blütenhonig liebt.

Besondere Honigsorten

Zu den besonderen Honigsorten zählen u. a. der Lavendelhonig aus der französischen Provence und der Manuka-Honig aus Neuseeland, dessen antibakterielle Eigenschaften bis zu 100 Mal höher als die von konventionellen Honigsorten sind. Der süße, schwer aromatische Tupelo Honig aus Florida ist hellgolden und wird sogar von Van Morrison in seinem Album Tupelo Honey besungen. Zu den seltensten Honigsorten zählt der Moltebeerhonig aus Lappland, genannt Hillasuonhunaja. Diese rot-goldene, arktische Honigsorte verfügt über ein unvergleichliches Aroma und wird auch als Champagner unter den Honigen bezeichnet. 

Getränke aus Honig

Neben dem köstlichen Bärenjäger gibt es natürlich auch weitere Getränke mit Honig. Seine gelösten Zucker dienen der alkoholischen Gärung seine Süße als Würzmittel, z. B. in Honigbier, Met – dem klassischen Honigwein – der Medovina, einer weinähnlichen Spezialität aus Kroatien oder dem mit Honig gesüssten Beerenwein Medowucha aus Russland. 

Wusstet Ihr, dass…

... Honig das einzige Lebensmittel ist, das nicht verdirbt?

... Honig über Jahrtausende das einzige Süßungsmittel war?

... aus Honig Met hergestellt wird – das älteste bekannte  alkoholische Getränk?

... Honig flüssig oder fest sein kann?

... für 1 kg Honig ca. 10 Mill. Blüten angeflogen werden bzw.  rund 150.000 Flüge notwendig sind?

... Bienen keinen Winterschlaf halten und Honig im Winter als Nahrungsquelle brauchen? Der Imker gibt den Bienen als Ersatz Zuckerwasser. Um sich zu wärmen „kuscheln“ die fleißigen Tierchen in einer sogenannten „Wintertraube“

... es immer weniger Imker gibt?

 

 


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